Beginne mit warmem Wasser, mildem Reiniger und weißen Pads, um gelösten Schmutz farbneutral zu sehen. Isopropanol hilft gegen Silikone, Salmiakgeist gegen Nikotin. Abschließend klares Wasser. Lasse vollständig trocknen, sonst stören Restfeuchte und Reiniger-Rückstände Haftgrund, Leime und Öle, was später teure, schwer behebbare Fehler verursacht.
Schubladen, Türen, Griffe, Beschläge und Glas vorsichtig ausbauen, beschriften und in Beuteln bündeln. Markiere Positionen mit Kreide, fotografiere Reihenfolgen, miss Anschläge. So erreichst du verdeckte Flächen, lackierst ohne Kantenläufe und montierst später spannungsfrei. Dieser Schritt spart Frust, Ausbesserungen und wiederholte, unnötige Demontagen.
Leimfugen lassen sich mit warmem Wasser reaktivieren, wackelige Stühle profitieren von passgenauen Holzdübeln. Für Fehlstellen nutze farblich abgestimmte Holzkittmassen oder Holzeinleger. Spanne kontrolliert, schütze Oberflächen mit Zulagen, prüfe Diagonalen. Geduld beim Aushärten zahlt sich aus, bevor du schleifst, beizt oder lackierst.